Poker Strategie beginnt nicht immer erst am Tisch. Wenn man genau aufpasst, kann man bereits vor dem Start einer Poker Runde beginnen, seine Gegner einzuschätzen. Normalerweise bietet sich vor Turnierbeginn die Möglichkeit seine Mitspieler zu studieren. Spieler stehen zum Beispiel oft beisammen, wenn sie auf die Tischzuweisung warten. Dies ist ein guter Zeitpunkt, ein Gefühl für die anderen zu bekommen.
Es ist nicht nötig, ein Gespräch zu beginnen. Oft genügt es, die Körpersprache zu studieren, während die Spieler warten. Dies ist meist ein guter Beginn um die anderen einzuschätzen. Dies gilt, auch für Poker Online. Man kann hier zum Beispiel dem Chat folgen.
Diejenigen, die zielsicher herumgehen und abschätzig mit anderen sprechen und prahlen, haben meist einen aggressiven Stil. Meist spielen sie locker, gehen mit und erhöhen. Die unauffälligeren Spieler, die sich isolieren, haben oft einen vorsichtigeren Poker Stil. Dann gibt es natürlich immer die Stammspieler. Sie reden mit den Dealern, plaudern mit den Kellnerinnen und kennen deren Namen. Diese Spieler haben Erfahrung und sind keine Poker Neulinge.
Klar gibt es auch hier immer wieder Ausnahmen. Aber die Spieler schon vor Beginn eines Turniers zu studieren, erlaubt einem eine Strategie zu entwerfen, die man während des Spiels leicht anpassen kann, ganz egal ob man Texas Hold’em oder eine andere Variante spielt.